Wie wird Wein hergestellt?

Weinherstellung 

Pro Jahr trinken wir Deutschen pro Kopf 20 Liter im Jahr und die Österreicher durchschnittlich pro Kopf rund 27,7 Liter Wein. Im weltweiten Vergleich landet Deutschland auf Platz zehn und Österreich auf Platz 5. Spitzenreiter ist Portugal mit 58,8 Liter pro Kopf.

 Der Wein ist für viele, der pure Genuss zum Relaxen und um abzuschalten. Gerade viele gönnen sich abends nach der Arbeit ein Glas Rotwein, Weißwein, Roséwein oder eine Weinschorle. Da der Wein weltweit so beliebt ist, haben wir uns gefragt, wie Wein überhaupt hergestellt wird. Viele, so wie wir von einschenken24.de, genießen ihn zwar abends oder bei anderen Gelegenheiten, aber wie kommen die Trauben in die Flasche?

 

Weißweintrauben werden heute meistens im reduktiven Zustand (d.h. die Trauben sind luftdicht abgeschlossen) verarbeitet, vergoren und ausgebaut.

 

Dazu gibt es verschiedene Herstellungsstufen:

 Maischen

Die Trauben werden entrappt (oder auch abgebeert, Abbeeren), d.h. Sie werden maschinell oder per Hand vom Stiel getrennt. Danach werden die Trauben in einer Mühle zerdrückt, so dass ein Gemisch aus Fruchtfleisch, Traubenkernen, Schale und Saft entsteht. Dieses Dickflüssige Gemisch nennt man Maische. Die Maische wird danach sich selbst überlassen, damit sich Aromastoffe, Geschmackstoffe, Phenole und weitere Substanzen sich entwickeln können.

 

 Keltern

Kelter wird auch Weinpresse genannt. Dort wird die Maische ausgepresst. So werden die Traubenrückstände (Trester) vom süßen Traubensaft (Most) getrennt. Für Weißwein werden heute pneumatische Pressen benutzt, bei den ein Luftsack in der Mitte des Presszylinders aufgeblasen wird. Somit ist die Pressung schonend und es werden keine Bitterstoffe (z.Bsp. Kerne) in den Wein gelangen.

 

Anreicherung

 In vielen Ländern erlaubt das Weingesetz, den Most anzureichern. Hier wird Zucker oder Traubendicksaft zugesetzt, damit der Wein einen höheren Weingehalt hat.

 

 Schwefelung

Der Most wird anschließend geschwefelt. Es wird Schweflige Säure und Schwefeloxid in den Most geleitet. Kaliumdisulfit kann aber auch genutzt werden.

Die Schwefelung soll die Oxidation verhindern und vor mikrobakteriellem Verderb schützen.

 Gärung

Danach findet die Gärung statt. Sie verläuft in abgedichteten Fässern, Metalltanje oder rechteckigen Behältern aus Edelstahl. Das Hauptgären dauert sechs bis acht Tage.

In der Zeit wird der Zucker im Most zu Alkohol umgesetzt. Während des Gärungsprozesses kann sich die Flüssigkeit auf 30°C erwärmen. Das hat zur Folge, dass sich die Hefen schneller vermehren und der Wein schneller gärt. Jedoch, viele Winzer kontrollieren die Temperatur und, da Sie die Gärung lieber selbst steuern möchten.

  

Lagerung

Die meisten Weißweine können bis zu vier Jahre gelagert werden.


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